Solidarität mit Israel – Gegen Antizionismus und Antisemitismus in Göttingen

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+++ Nach Absprache mit der Kultusgemeinde haben wir den Veranstaltungsort geändert. Die Kundgebung wird jetzt an der Kreuzung Barfüßerstr./Weender Str. stattfinden +++

Aufgrund der Entscheidung des US Präsidenten die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, haben Mitglieder der Palästinensischen Gemeinde in Göttingen für kommenden Samstag, den 23.12.2017, zu einer antiisraelischen Kundgebung um 13.30 am Gänseliesel aufgerufen.
In den Wochen seit der Ankündigung der Botschaftsverlegung gab es in mehreren deutschen Städten antiisraelische Demonstrationen und mit ihnen einher gingen neue Wellen antisemitischer Gewalt. In Berlin wurden inmitten von Demonstrationen Flaggen mit Davidsternen verbrannt, in Halle wurde am vergangenen Wochenende behauptet man würde in der Westbank und Gaza von einem neuen Holocaust sprechen können und überall im Bundesgebiet waren in deutschen Innenstädten wieder Symbole von antisemitischen Organisationen wie der Hamas sichtbar. Unter aggressivem Gebaren wurde es wieder Normalität in Fußgängerzonen Israel das Existenzrecht abzuerkennen und sich lautstark mit antisemitischen Organisationen zu verbrüdern. Zeitgleich wurden in Malmö Brandsätze auf eine Synagoge geworfen und in Amsterdam wurde am helllichten Tag ein koscheres Restaurant angegriffen. Antisemitismus erscheint wieder salonfähig in Europa!
Das Bündnis gegen Antizionismus und Antisemitismus – Jachad ruft daher zeitgleich zu einer israelsolidarischen Gegenkundgebung auf. Wir wollen nicht tatenlos dabei zusehen wie Israel öffentlich dämonisiert und jüdisches Leben in Deutschland durch offenen Hass verunmöglicht wird. Seit Jahren sind Demonstrationen gegen Israel ein beliebtes Forum um offen antisemitische Parolen zu äußern und Hass gegen Juden zu schüren. Wie die gewalttätigen Übergriffe im Verlauf der Pro-Gaza Demonstration im Sommer 2014 gegen friedliche israelsolidarische Demonstranten gezeigt haben, ist dies auch in Göttingen kein unbekanntes Problem.
Wir finden es darf keinen Raum für antizionistische und antisemitische Hetze geben und wollen uns deswegen am 23.12.2017 an der Kreuzung Barfüßerstraße/Weender Straße solidarisch mit Israel und Jerusalem, als historisch unabänderliche Hauptstadt Israels, zeigen. Zusammen wollen wir ein Zeichen setzen gegen Israelfeindlichkeit und für einen offenen und friedlichen Dialog.

23.12.2017 | 13.30 Uhr | Kreuzung Barfüßerstr./Weender Str. 

 

Der Aufruf wird unterstützt von:

Association Progrès

Fachschaftsrat Sozialwissenschaften Universität Göttingen – FSR SoWi

Deutsch Israelische Gesellschaft – Hochschulgruppe Göttingen

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