Pressemitteilung: Wir stehen an der Seite Israels! – Kein Platz für antisemitische Hetze in Göttingen und anderswo!

Jachad – Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus verurteilt die terroristischen Angriffe der Hamas auf israelische Zivilisten und fordert besonders von den politischen Mandatsträgern der Stadt und des Bundes ein klares Bekenntnis zu Israel.

Seit Tagen sind Zivilisten in Israel den Angriffen der islamistischen Terrororganisation Hamas ausgeliefert. „Mittlerweile wurden über 1.500 Raketen auf israelische Zivilisten abgefeuert. Es gab zahlreiche Todesopfer durch Raketenangriffe der Terrororganisation Hamas. Daran werden wir uns niemals gewöhnen! Der permanente Ausnahmezustand darf nicht als Normalität verstanden werden“ so Marco Peters, Sprecher des Bündnisses.

Den Angriffen der Hamas vorausgegangen war eine privatrechtliche Auseinandersetzung um Grundstücke in Ost-Jerusalem. Dabei hatten jüdische Israelis Ansprüche auf Grundstücke angemeldet, die Ihren Familien bei der Eroberung Ost-Jerusalems durch Jordanien geraubt wurden. „Es ist verständlich, dass man über die Entscheidung des Gerichts wütend ist. Terrorismus kann aber niemals die Antwort sein! Für uns ist ganz klar – Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen“ sagte Peters zu den Hintergründen der Terrorangriffe der Hamas. 

Gleichzeitig wird der Konflikt genutzt, um antisemitische Ressentiments auszuleben. In Bonn und Münster wurden Synagogen angegriffen, in Düsseldorf gab es einen Brandanschlag auf einen Gedenkstein, in Gelsenkirchen wurden antisemitische Parolen auf Demonstrationen gerufen und wiederum in Bonn wurden Stolpersteine beschädigt. 

„Diese Art der Angriffe zeigt, dass es sich hier offener Antisemitismus Bahn bricht. Dem gilt es sich entschieden entgegenzustellen.“, so Peters.

An diesem Freitag, den 14. Mai, soll es eine Demonstration durch Göttingen geben, in deren Aufruf schon die einseitige Dämonisierung Israels deutlich wird. Die potenziellen Räumungen werden als ethnische Säuberungen verklärt, Israels Recht, die eigenen Bürger – jüdische und arabische – vor Raketenangriffen zu schützen wird zur Aggression erklärt und der antisemitische Terror der Hamas dafür mit keinem Wort erwähnt. 

Peters erklärt dazu: „Wir kennen solche Demonstrationen und wir haben nur allzu oft die Intention ihrer Teilnehmenden erleben müssen. 2014 wurden aus solch einer Demonstration heraus hier in Göttingen israelsolidarische Demonstrierende angegriffen und verletzt. Seit Tagen mehren sich die Angriffe auf Synagogen und jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland. Diese Leute treibt nicht die Sorge um die Lage im Nahen Osten, sondern der eigene Antisemitismus an. Umso unverständlicher ist es, dass die Stadt Göttingen eine Demoroute entlang des Platzes der Synagoge und des jüdischen Restaurants Löwenstein genehmigt hat.“

Wir fordern alle israelsolidarischen Menschen auf, solche Demonstrationen kritisch zu begleiten und ein Zeichen für Israel und gegen Antisemitismus zu setzen.

Gegen jeden Antisemitismus und Hass auf Israel!

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